Da bin ich wieder

Fünf Monate verbrachte ich im wunderschönen Neuseeland und nein,ich hatte keinen fünf-monatigen Urlaub, denn das war es nicht. Zusammen mit meinem Freund arbeitete ich fast zwei Monate auf einer Kiwi-Plantage und lernten dort ein ganz anderes Arbeitsleben als hier in Deutschland kennen. Wir wohnten zusammen mit anderen Reisenden bei einem Einheimischen in Tauranga  und hatten tolle Abende miteinander verbracht. Anschließend bereisten wir mit unserem gekauften, umgebauten Camping-Auto den Norden. Mal blieben wir einen Tag, mal zwei oder auch mal eine Woche an einem Ort, der uns gut gefiel. In Coromandel zogen wir für eine Woche bei einem Paar ein, die jede Menge Gartenarbeit für uns hatten. Im Gegenzug bekamen wir Essen und Schlafmöglichkeit. So praktizierten wir es einige Male in Neuseeland und lernten nicht nur Ort und Landschaft kennen, sondern auch viele interessante Lebensstile und Menschen. Nach der Halbzeit fuhren wir mit der Fähre auf die Südinsel Neuseelands und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Landschaft ist so schön und vielseitig, dass man es sich kaum vorstellen kann. Von wunderschönen Stränden mit Palmen, über Wiesen und Wälder bis hin zu den Alpen, die das Kulissenbild perfekt machten. Nun war es ja schon Herbst in Neuseeland (April) und alle Laubbäume gaben ein tolles Farbenspiel ab. Je weiter wir in den Süden zogen, desto kälter wurde es auch. Der erste Schnee ließ uns nachts im Auto ganz schön frieren. Aber das Bild, welches er uns am Morgen bescherte, machte es wieder gut. Zu dieser Zeit befanden wir uns in Wanaka/Queenstown und ich möchte sagen, das war die schönste Landschaft Neuseelands. Aber so ein „workandtravel“ ist nicht immer nur schön. Viele Steine legen sich in den Weg, viel bürokratischer Kram ist zu klären, man macht auch den einen oder anderen Fehler und dann noch alles in einer anderen Sprache, die ich nicht einwandfrei beherrschte. Aber wir packten es und nehmen ganz ganz viel Erfahrung mit nach Hause. Das war das Geld und die Bemühungen wert, denn es wird mir sicher in manch Situationen weiterhelfen und ich werde die guten sowie die schlechten Zeiten nie vergessen. Im Anschluss unserer Reise besuchten wir Sydney für zwei Wochen und bekamen einen totalen Kulturschock. Sydney ist eine tolle, aufregende und junge Stadt. Das Festival ofLights, welches in unseren zwei Wochen in Sydney stattfand, setzte die jungen und alten Gebäude mächtig in Szene. Mit über 4 Millionen hat Sydney nahezu die gleiche  Anzahl an Einwohnern wie ganz Neuseeland. Wie gesagt: Kulturschock. Aber nun bin ich froh, wieder zuhause zu sein und ich denke mein Umfeld ist es auch.

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